Die Bücher

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 3d band 9

Liebe Freunde, liebe Leser meiner Bücher!

Der Kopp Verlag hat mich in seinen Print Katalog aufgenommen - hier ein Bild von der Seite mit meinen Büchern.hpqscan0001.jpg - 3.34 MB

 

Hier gebe ich nochmals die Termine der nächsten Vorträge im Gasthof Schorn bekannt:

Der Vortrag am 28. Oktober 2017 ist ausgebucht.

Es können nur noch Plätze für den Reservetermin am 18.Nov. angeboten werden.

Anmeldungen bitte wie bisher unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

  

Leseprobe aus dem 9. Band:

       

Kapitel 25 - Die Froasenhöhle

Unweit des kleinen Dorfes Fürstenbrunn liegt die so genannte Froasenhöhle.

Siebzig Meter aufwärts den Kühlbach entlang und dann sieht man sie auch schon links oben am Hang. Laut Auskunft des letzten Kugelmüllers Martin Leitner, ist sie eine Art Luftschutzstollen aus dem ersten Weltkrieg. Er selbst sei als Knabe unzählige Male dort drinnen gewesen. Etwas Besonderes gäbe es dort aber nicht zu sehen. Jedoch meint ein Alpenschamane, dass dort im Inneren dieses Stollens Geister ihr Unwesen treiben und die Menschen in Angst und Schrecken versetzen würden. Ein anderer wieder behauptet ernsthaft, dass seine digitale Filmkamera im Inneren der Höhle ihren Dienst versagte, aber außerhalb ganz normal funktionieren würde.

Grund genug für Wolf, dieser Sache auf den Grund zu gehen, zumal ihm der alte Kugelmüller ja keinerlei Besonderheiten darüber berichten konnte.

Er würde wie sonst auch bei solchen Gelegenheiten seine Messgeräte mitnehmen. Das Wichtigste waren aber starke Lampen, von denen er einige hatte und welche diesen Stollen in gleißendes Licht tauchen würden.

Eine Besonderheit war dabei auch eine große Akku Handlampe mit einem 150 Watt Halogenscheinwerfer. Diese Lampe, wenn sie auch etwas schwer war, hatte er schon einige Male auf Erkundungen dabei gehabt.Sie gab mehr Licht als ein Autoscheinwerfer. Die anderen Leuchtmittel waren Led Lampen von 7.500 bis 17.000 Lumen. Damit sollte es möglich sein, den seltsamen Geschichten über Geister Erscheinungen und Panikattacken der Besucher, wie sie von Schamanen kolportiert wurden, auf den Grund zu gehen. Natürlich durften auch die wichtigen Messgeräte, wie Geigerzähler, Magnetfeldmesser und Kameras nicht fehlen.

Claudia, welche die Froasenhöhle noch nie selbst gesehen hatte, war sichtlich erfreut, als sie Wolf zu einer Besichtigung einlud. „Du brauchst keine Angst zu haben, dort gibt es keine Zeitphänomene“, sagte er zu ihr, „und Berggeister sind höchstens im Zirbenschnaps enthalten“ Tatsächlich hatte er ein kleines Fläschchen dieses Aromatischen Likörs in seinem Rucksack eingesteckt.

Als die beiden am Umkehrplatz der Busse in Fürstenbrunn angekommen waren, stellten sie ihren Wagen direkt bei der Kugelmühle ab. Von dort gingen sie den Bach entlang, so wie es der Martin beschrieben hatte. Und dann sahen sie schon den Eingang, welcher linker Hand am Abhang lag.

Oben angekommen konnten sie auch die eiserne Angel aus dem Fels ragen sehen, an welcher vermutlich einmal eine Holztüre befestigt war. „Schau“, sagte Wolf zu Claudia, den Stollen haben sie früher einmal versperren können, hier sieht man noch die Reste einer Türe“.

„Wie tief ist diese „Froasenhöhle“ eigentlich?“, fragte die junge Frau und ihr Blick verriet Wolf, dass sie doch ein mulmiges Gefühl dabei hatte.

„Das sind keine fünfzig Meter“, antwortete er, „du wirst sehen, das ist ganz etwas einfaches, ein Stollen eben, wofür auch immer er gewesen sein sollte“. Claudia wollte die große Akkulampe nehmen. Kaum hatte sie den Scheinwerfer eingeschaltet konnte sie bis tief in den Gang sehen. Bis dorthin, wo er sich dann gabelte. Wolf begann inzwischen mit seiner Kamera das Ganze von hinten zu filmen, als Claudia plötzlich einen spitzen Schrei ausstieß. Wolf ließ die Kamera sinken und wollte gerade fragen, was denn geschehen war, als eine kleine Maus auf ihn zulief und zwischen seinen Beinen nach draußen in den Wald flitzte. Claudia hatte sich schon wieder beruhigt und meinte nur, „ Die Maus hat mich jetzt aber ganz schön erschreckt!“ „Soll ich voran gehen?“, fragte Wolf, aber Claudia wollte doch selbst als erste weitergehen. Je tiefer die beiden in den Stollen gingen, desto stickiger wurde die Luft. „Ich kann mir schon vorstellen, dass hier drinnen manche Leute Panik bekommen und schreiend wieder nach draußen laufen. Vielleicht entzünden einige von ihnen auch noch Räucherwerk, um die Berggeister gnädig zu stimmen und dann haben sie zu wenig Sauerstoff zum Atmen. Dann kann es schon vorkommen, dass sie in einer Art Dilirium Dinge sehen, die gar nicht da sind.

„Woher kommt eigentlich der Ausdruck Froasen Höhle?“, fragte Claudia.

Wolf überlegte kurz und meinte dann, „Die Redensart "in d'Froas fallen" wird hierzulande verwendet, wenn jemand stark erschrickt oder völlig verdutzt ist. "Bin ich jetzt aber erschrocken!" Stattdessen hört man im Bayrischen oder Salzburgischen auch: "Jetzt bin i fast in d'Froas gfoin (gefallen) !"

Mittlerweile waren die beiden bei der Gabelung in dem Stollen angelangt. Die beiden kurzen Gänge hörten aber nach wenigen Metern auf. Wolf setzte seinen Rucksack ab und holte einige Messinstrumente heraus. „Also die Lufttemperatur beträgt hier drinnen zwölf Grad. Der Geigerzähler zeigt nichts Ungewöhnliches an, auch der Magnetfeldsensor ist unauffällig“. Als Wolf aber dann noch das kleine Metallsuchgerät aus der Tasche nahm und am Ende des linken Ganges den Boden absuchte, war ein lautes Piepsen aus dem Gerät zu hören. Innerhalb kürzester Zeit konnte er aus dem Erdboden drei deutsche Silbermünzen herauskratzen. Es waren silberne Fünf Reichsmark – Stücke.

Claudia wunderte sich und sagte, „Da waren doch angeblich so viele Leute schon vor uns in diesem Stollen, wieso hat bisher niemand diese Münzen am Boden gefunden?“

„Ich glaube, diese Menschen haben mit ihren Taschenlampen hauptsächlich die Stollenwände beleuchtet und nur wenig auf den Boden geschaut. Aber wenn hier drinnen etwas verloren wurde, dann sollte es eigentlich am Boden liegen geblieben sein. Ja und da hab ich die Fünf Reichs Mark Münzen eben auch gefunden“.

„Das bedeutet, dass sich hier in diesem Stollen wahrscheinlich auch Soldaten aus dem Dritten Reich aufgehalten haben. Das deckt sich auch mit den Aussagen vom Kugelmüller Martin. Der hat ja auch erzählt, dass sich in den letzten Kriegstagen eine große Anzahl von SS Leuten hier oberhalb von Fürstenbrunn aufgehalten hatte. Diese sollten aber dann über Nacht plötzlich allesamt verschwunden sein“. Da die Temperatur in der Froasenhöhle doch etwas kühl war, wollte Claudia wieder nach draußen gehen. Wolf jedoch wollte noch Messungen durchführen und nahm gerade den Magnetfeldsensor aus der Tasche, als ein seltsames Summen im Stollen zu hören war. Auch Claudia, welche schon einige Meter in Richtung Höhleneingang gegangen war, blieb stehen. „Hörst du das auch?“, fragte Wolf, „es klingt wie eine Biene oder Wespe, nur etwas lauter“.

„Hier drinnen wird doch kaum so ein Insekt herumfliegen“, antwortete die junge Frau. Das Summen wurde lauter und brach dann plötzlich ab. Jetzt herrschte wieder vollkommene Stille im Gang.

Die beiden hatten ihre sämtlichen Lampen eingeschaltet und es war beinahe taghell in dem alten Stollen. Wolf schüttelte den Kopf und meinte, das sit wirklich eigenartig, aber wir haben schließlich beide dieses Summen gehört. Es war direkt in unserer Nähe. „Ja, ich weiß schon, was du sagen möchtest“, meinte er zu Claudia, „das ist der Geist der Höhle“. Er lachte dabei und ergänzte, „An so etwas glauben doch nur die Trommel- und Räucherbrüder“

Nachdem Wolf schlussendlich noch die Luftfeuchtigkeit gemessen hatte, meinte er, „Das sind über neunzig Prozent hier drinnen, das erklärt dann auch die sogenannten „Orbs“, wie manche Leute diese Reflektionen auf ihren Fotos nennen“. „Du meinst, diese winzigen Wassertröpfchen in der Luft verursachen diese optischen Reflexe?“, fragte Claudia, „ich werde zuhause nachsehen, ob auf unseren Bildern auch welche drauf sind“.

„Das muss nicht sein, denn wir haben ja dank unserer starken Lampen kaum mit Blitz fotografiert“.

„Ich glaube das war es für heute“, sagte Wolf als die beiden wieder den Stollen verließen. „Ja, außer dem Brummen, war ja da drinnen nichts Außergewöhnliches, aber ich habe doch vor Jahren schon oben über dem Veitlbruch   auch so ein außergewöhnliches Geräusch gehört. Zwar kein Brummen, das war eher, wie wenn ein großer Hydraulikzylinder in Aktion wäre“.

„Ich glaube das Brummen, das wir da drinnen gehört haben war möglicherweise mein Bauch“, lachte sie, „ich habe gerade bemerkt dass ich hungrig bin“, sagte Claudia. „Gefräßiger, vegetarischer Hase du, Das heißt also, wir fahren nun zum alten Gasthof“, entgegnete Wolf mit lachender Miene.

Claudia schaute ihn schmunzelnd von der Seite an, „Ich wusste ja, dass du mir nichts abschlagen kannst“. Als die Beiden dann wieder zurückgingen, hörten sie wieder das laute Brummen. Es war ein großer Bagger, welcher im Bachbett Felsblöcke heraushob.

 

 

Die nächsten Vorträge in Deutschland:

Kongress im Allgäu bei Reiner Feistle am 30. 9. 2017:

 http://www.all-stern-shop.com/epages/63449912.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/63449912/Categories/Kongress_09_2017

 

Am 14.10. 2017 im Atlantiszentrum in Freising um 18h -- Eintritt 15.- 

Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Ingrid Rosenmaier
Erdinger Straße 82a
85356 Freising
Telefon 08161 / 938070
Telefax 08161 / 938071

 

 Nächster  Salzburger Vortrag:

Wann: Samstag, 28.10.2017  um 19.00 Uhr  Einlass ab 17h - Bitte Anmeldung bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sie erhalten dann eine Einlass Nummer


Ort: Gasthof Schorn / St.Leonhard - Grödig

 

 

 

Für Gäste der Lesungen im Gasthof Schorn hier eine Liste aller Unterkünfte in Grödig: http://www.groedig.net/unterkuenfte-salzburg

 

Rund um den Untersberg mit Mario Rank

https://www.youtube.com/watch?v=KnBsrjwDpos

 

 Hier ein Vortrag von mir vom Untersberg Kongress im März 2017

https://www.youtube.com/watch?v=Qf4S1AS6ENE&;feature=youtu.be

 

Ein U-Tube Video - kurz aber sehr aussagekräftig über die Geheimnisse des Untersberges:

  https://www.youtube.com/watch?v=y5IdNbps93g

 

Vom Nachrichtenportal SALZBURG24 wurde heute am 1. Juli 2016 folgender Beitrag veröffentlicht:

http://www.salzburg24.at/salzburgs-bermuda-dreieck-zeitloecher-und-mythen-am-untersberg/4770273

 

Hier ein Vortrag im Quellenhotel Bad Waltersdorf vom 30.1.2016 auf Initiative von Susanne Schwarzer - Genzwissenschaften Aktuell :

https://www.youtube.com/watch?v=V1CHGPP5KFI&;feature=youtu.be

 

  Ein Film von Mario Rank  - Interview mit Stan Wolf

MYSTERIUM UNTERSBERG - Doku-Reportage (ganze Folge) - YouTube

 

Veröffentlicht am 18.02.2016

Im Zuge der Produktion der Doku-Reportage Mysteryfacts.tv Episode #1 "Mysterium Untersberg" unterhielten wir uns völlig unverblümt mit Wolfgang Stadler über seine Erfahrungen im Schatten des Untersbergs und auch seine Reisen nach Ägypten.
Teilweise schildert der Erfolgsautor Stadler dabei abseits des eigentlichen Interviews höchst brisante Details zu seinen Forschungen die wir nicht vorenthalten wollen und geben daher einen kleinen Einblick hinter die Kulissen.

 https://www.youtube.com/watch?v=ihSCAXsfbco

 

Am 24.November 2013 gab es im Kloster Wernberg bei Villach einen Vortrag von Stan Wolf:

https://www.youtube.com/watch?v=e12Dw-Te8FM

 

Am 26.2.2013 wurde vom Alpenparlament TV ein Interview von Prof. Dr. Michael Vogt mit Stan Wolf online gestellt: http://www.youtube.com/watch?v=B1fwi-jpvK4

 

Hier ein Interview von Weltenwandel-TV mit Wulfing von Rohr im April 2014 im Hotel Larimar in Stegersbach: 

http://www.weltenwandel.tv/video/die-zeitphaenomene-vom-untersberg/